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Spielbericht

Eisbären mit Zittersieg gegen Straubing

Der EHC Eisbären Berlin gewann vor 11.539 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena gegen die Straubing Tigers mit 2:1

 

Das erste Drittel bot relativ wenig spielerische Höhepunkte. Die Gäste aus Straubing standen gut strukturiert in der Defensive und verhinderten oftmals, dass der entscheidende Pass der Eisbären einen Mitspieler fand. Gute Chancen waren dadurch rar. Die besten Möglichkeiten besaßen noch Sean Backman und Daniel Fischbuch. Auch in der Offensive versteckten sich die Tigers nicht. EHC-Goalie Marvin Cüpper musste einige Male retten. Erst fünf Minuten vor der Pause schienen die Eisbären, etwas die Oberhand zu gewinnen. Allerdings nutzen James Sheppard und Marcel Noebels ihre Chancen nicht, so dass es torlos in die erste Pause ging.

Im Mitteldrittel gingen die Gäste körperbetonter zur Sache. Die Eisbären benötigten einige Minuten, um sich darauf einzustellen und entsprechend gegenzuhalten. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr Spielanteile erarbeitete sich der EHC. In der 29. Minute fand eine schöne Kombination Sean Backman, der aus Nahdistanz zum 1:0 einschoss. Wenige Augenblicke später erzielte der 4. Block mit Charlie Jahnke, Maximilian Adam und Sven Ziegler, die äußerst agil wirkten, fast einen Treffer. Der Schuss von Charlie Jahnke blieb Millimeter vor der Torlinie liegen. In der 35. Minute setzte Sean Backman Nick Petersen in Szene, der allein auf das Straubinger Tor zulief und trocken zum 2:0 vollendete.

Im letzten Drittel hatten die Eisbären die Partie eigentlich gut im Griff. Die Gefahr, die die Gäste auf das Eisbären-Gehäuse ausstrahlten, hielt sich Grenzen. Außerdem waren die Eisbären bemüht, "den Sack zuzuziehen". Mangelnde Chancenverwertung verhinderte aber eine frühzeitige Entscheidung. Knappe drei Minuten vor dem Ende nahm Gäste-Coach Tom Pokel eine Auszeit und den Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Plötzlich herrschte Unordnung in der EHC-Zone. Die Hausherren bekamen die Scheibe nicht aus der Gefahrenzone. Nur 22 Sekunden nach der Auszeit verkürzte Austin Madaisky auf 2:1 (58.). Auch die verbleibende Spielzeit blieb kniffelig. Drang Straubing einmal in das Eisbärendrittel ein, waren sie so schnell nicht mehr herauszubekommen. Gelang die Befreiung, bestand mehrfach die Möglichkeit, die Begegnung durch einen Schuss ins leere Tor zu entscheiden. Doch die Tigers warfen sich aufopferungsvoll in die Schüsse. Am Ende zitterten sich die Eisbären zu einem letztendlich verdienten 2:1-Sieg.

TORE:

28:14 1:0 Backman (Petersen, Sheppard)

34:12 2:0 Petersen (Backman, Sheppard)

57:27 2:1 Madaisky (Zalewski, Hedden) (mit sechs Feldspielern)

STRAFMINUTEN:

EHC Eisbären Berlin 8
Straubing Tigers 4

DIE DREI BESTEN:

1. Backman (1 Tor, 1 Assist)  - EHC Eisbären Berlin (#61)

2. Petersen (1 Tor, 1 Assist)  - EHC Eisbären Berlin (#8)

3. Cüpper (26 von 27 Schüssen gehalten)  - EHC Eisbären Berlin (#39)

 

ZUSCHAUER: 11.539

 

 

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