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Spielbericht

Eisbären holen zwei Punkte

Der EHC Eisbären Berlin bezwangen vor 9.218 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena die Düsseldorfer EG mit 3:2 nach Verlängerung.

Die Zuschauer waren an diesem Donnerstagabend wirklich nicht zu beneiden. Das erste Drittel bot keine spielerischen Höhepunkte. Da die Gäste bereits in der dritten Minute das Durcheinander in der Eisbären-Defensive zur Führung durch Patrick Buzas nutzten, taten sie im Anschluss daran auch nicht mehr als nötig. Die Eisbären fanden im Anfangsdrittel kein Mittel, um ins Spiel zu kommen. Das Zweikampfverhalten war mangelhaft. Kaum ein Pass fand seinen Mitspieler. Einziger Lichtblick war Vincent Hessler, der sich energisch durchsetzte, aber knapp an Gäste-Torwart Mathias Niederberger scheiterte.

Im Mittelabschnitt kamen die Eisbären energischer aus der Kabine. Zu Beginn begünstigten zwei Überzahlsituationen das Offensivspiel. Das Passspiel wies immer noch erhebliche Mängel auf. Aber es wurde jetzt der ein oder andere Zweikampf gewonnen. Dadurch konnten sich die Eisbären einige Chancen erarbeiten, vergaben sie jedoch allesamt. So rannten die Eisbären bis zur zweiten Pause weiter dem 0:1 hinterher.

Der Schlussabschnitt begann düster für die Hausherren. In der 44. Minute übersahen alle EHC-Spieler in der Rückwärtsbewegung Alexander Barta auf der linken Seite. Er hatte keine Mühe, den Querpass zum 0:2 zu verwerten. Obwohl die Eisbären offensiv einiges versuchten, musste man zu diesem Zeitpunkt die Befürchtung haben, dass sie überhaupt keinen Treffer erzielen würden. Insgesamt wirkten die Abschlüsse zu harmlos. Das änderte sich schlagartig in der 48. Minute. Plötzlich "explodierte" Brendan Ranford. Er zog mit Tempo quer vor das gegnerische Tor und schoss aus dem Lauf zum 1:2-Anschluss ein. Dieses Tor war wie ein Weckruf für die Mannschaft. Plötzlich konnte der EHC richtig Druck aufbauen und die DEG-Abwehr in Unordnung versetzen. Nur 30 Sekunden nach dem Anschluss schaffte Jamie MacQueen den 2:2-Ausgleich. In den letzten Minuten der Begegnung besaßen die Eisbären durchaus die Chance, die Begegnung zu entscheiden. Aber auch die DEG hätte den Spieß in Überzahl wieder umdrehen können. Doch bis zum Ende der regulären Spielzeit und der Verlängerung fielen keine weiteren Tore mehr. Im Penaltyschießen trafen Florian Kettemer und Jamie MacQueen für die Eisbären, während Kevin Poulin seinen Kasten sauber hielt.

TORE:

02:26 0:1 Buzas (Picard, Henrion)

43:06 0:2 A. Barta (Gogulla)

47:37 1:2 Ranford (Smith, J. Müller)

48:07 2:2 MacQueen (Aubry, Baxmann)

Penaltyschießen:

EHC Eisbären Berlin:    Brendan Ranford (gehalten), Florian Kettemer (Tor), Jamie MacQueen (Tor)

Düsseldorfer EG:          Jaedon Descheneau (gehalten), Philip Gogulla (verschossen)

 

 

STRAFMINUTEN:

EHC Eisbären Berlin 8
10

DIE DREI BESTEN:

1. MacQueen (1 Tor) - EHC Eisbären Berlin (#17)

2. A. Barta (1 Tor)  - Düsseldorfer EG (#29)

3. Ranford (1 Tor)  - EHC Eisbären Berlin (#10)

 

ZUSCHAUER: 9.218

 

 

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