Deutscher Meister      2005  ·  2006  ·  2008  ·  2009  ·  2011  ·  2012  ·  2013                             Deutscher Pokalsieger      2008                              European Trophy      2010

Spielbericht

Eisbären unterliegen Nürnberg

Der EHC Eisbären Berlin verlor vor 9.631 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena gegen die Thomas Sabo Ice Tigers mit 2:3 nach Verlängerung.

 

Das erste Drittel bot schnelles und intensives Eishockey. Gegen robuste Nürnberger mussten die Eisbären körperlich stabil agieren. Sie behaupteten sich gegen die wilden Gästechecks ganz gut und schafften es sogar Nürnberg streckenweise unter Druck zu setzen. In der 10. Minute stocherte Mark Olver den Puck sogar ins Tor. Allerdings wurde der Treffer wegen angeblicher Torwartbehinderung nicht anerkannt. Die Ice Tigers wurden am Ende des Abschnitts offensiv stärker und prüften einige Male Eisbären-Torwart Petri Vehanen.

Die Eisbären bissen sich auch im Mitteldrittel die Zähne an der Gästedefensive aus. Es war schwierig, klare Torchancen herauszuarbeiten. Die wenigen Möglichkeiten vergaben die Hausherren auch noch. Nürnberg präsentierte sich deutlich effektiver und glücklicher. In der 28. Minute bot sich für die Gäste etwas mehr Raum, den John Mitchell auch prompt zum 0:1 nutzte. In der 32. Minute wurde Petr Pohl von einem abgefälschten Schuss getroffen. Von ihm aus sprang der Puck zum 0:2 ins Tor. Auf Eisbärenseite wollte die Scheibe bis zur zweiten Pause einfach nicht ins Tor.

Im Schlussdrittel steigerten die Eisbären noch einmal die Intensität. In der 44. Minute spielten die Eisbären ein 5 gegen 3 Powerplay. In dem Augenblick, als der vierte Nürnberger Spieler wieder das Eis betrat, netzte Nick Petersen zum 1:2-Anschluss ein. Der EHC machte weiter Druck, benötigte aber viel zu viel Chancen. Thomas Oppenheimer, Jamie MacQueen, James Sheppard oder André Rankel vergaben beste Einschussmöglichkeiten. Es dauerte bis zur 53. Minute ehe Mark Olver einen Schuss unhaltbar für Gästetorwart Andreas Jenike zum 2:2 abfälschte. Nürnberg trug nur noch Entlastungsangriffe vor, die aber äußerst gefährlich waren und Petri Vehanen zu einigen Glanztaten zwang. Bis zum Schluss mühten sich die Eisbären vergeblich, den Sieg in der regulären Spielzeit herbeizuführen. Auch in der Verlängerung waren die Eisbären die aktivere Mannschaft. Die größte Chance vergab dabei Blake Parlett. Den anschließenden Konter nutzten die Ice Tigers eiskalt zum Siegtor. Philippe Dupuis verwertete einen Querpass von Brandon Segal (63.).

TORE:

27:51 0:1 Mitchell (Pföderl)

31:31 0:2 Pohl (Möchl, Alanov)

43:12 1:2 Petersen (Backman, DuPont) (im Powerplay)

52:04 2:2 Olver (MacQueen, Parlett)

62:17 2:3 Dupuis (Segal)

STRAFMINUTEN:

EHC Eisbären Berlin 8
Thomas Sabo Ice Tigers 8

DIE DREI BESTEN:

1. Jenike (45 von 47 Schüssen gehalten)  - Thomas Sabo Ice Tigers (#29)

2. Olver (1 Tor)  - EHC Eisbären Berlin (#91)

3. Dupuis (1 Tor)  - Thomas Sabo Ice Tigers (#91)

 

ZUSCHAUER: 9.631

 

 

Zurück