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Spielbericht

Eisbären unterliegen Iserlohn

Der EHC Eisbären Berlin verlor vor 11.361 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena gegen die Iserlohn Roosters mit 2:3

 

Die Roosters entpuppten sich schnell als der erwartet unangenehme Gegner. Sie machten die Räume sehr eng und lauerten auf Konter. Da die Passgenauigkeit der Eisbären nicht besonders gut war, bereitete der Spielaufbau einige Probleme. Die Hausherren behalfen sich, indem sie die Scheibe oft tief spielten. Allerdings gestaltete sich die Rückeroberung des Pucks oft mühselig. Dennoch erarbeiteten sich die Eisbären einige gute Möglichkeiten. Die Chancenverwertung war allerdings ziemlich schlecht. Nick Petersen tat sich beim Auslassen von guten Möglichkeiten besonders hervor. In der 16. Minute machte es Sean Backman in Überzahl besser. Er verwertete ein Zuspiel von James Sheppard mit einem Schuss aus der Drehung zum 1:0. Leider hielt die Führung nur 89 Sekunden. Jack Combs glich, ebenfalls in Überzahl, zum 1:1 aus.

Die Eisbären begannen den Mittelabschnitt in Überzahl. Nach nur 33 Sekunden sah Nick Petersen Sean Backman, der auf halblinker Position frei vor dem Tor stand. Mit einem Handgelenkschuss überwand er Mathias Lange im Gästetor zum 2:1. In den folgenden Minuten suchten die Roosters ihre Ordnung. Entsprechende Möglichkeiten ergaben sich für die Eisbären, die aber alle ungenutzt blieben. In der 25. Minute konnte der EHC eine Situation in der Rückwärtsbewegung nicht klären. Die sich ergebenen Räume nutzten die Roosters eiskalt aus. Blaine Down traf zum 2:2. Im Rest des Drittels rannten die Eisbären an. Iserlohn stand wieder geordneter in der Defensive, so dass es auch mit diesem Ergebnis in die Pause ging.

Im Schlussdrittel erhöhten die Eisbären das Tempo. Richtig gefährlich wurde eigentlich nur der Block um Sean Backman. James Sheppard und Nick Petersen vergaben dann auch zahlreiche Gelegenheiten. Der Rest der Mannschaft agierte im entscheidenden Moment zu unentschlossen. Statt aus guter Position einfach zu schießen, wurde lieber noch einmal quer gespielt, bis die Roosters wieder irgendeinen Ausrüstungsgegenstand in die Schussbahn bekamen. Die Gäste besaßen in der 46. Minute auch noch das nötige Glück. Marko Friedrich fälschte einen Schuss von Dieter Orendorz zum 2:3 ab.  Symptomatisch für das Eisbärenspiel am heutigen Abend waren die letzten Minuten der Partie. Trotz aufopferungsvoll verteidigenden Gästen waren genug Möglichkeiten vorhanden, dem Spiel eine Wendung zu geben. Doch die Eisbären, allen voran Micki DuPont, konnten die Scheibe kein weiteres Mal im Tor unterbringen.

TORE:

15:59 1:0 Backman (Sheppard, DuPont) (im Powerplay)

17:28 1:1 Combs (Brown) (im Powerplay)

20:33 2:1 Backman (Petersen, DuPont) (im Powerplay)

24:43 2:2 Down (Turnbull, Caporusso)

45:00 2:3 Friedrich (Orendorz)

STRAFMINUTEN:

EHC Eisbären Berlin 4
Iserlohn Roosters 10

DIE DREI BESTEN:

1. Lange (52 von 54 Schüssen gehalten)  - Iserlohn Roosters (#24)

2. Backman (2 Tore)  - EHC Eisbären Berlin (#61)

3. DuPont (2 Assists)  - EHC Eisbären Berlin (#25)

 

ZUSCHAUER: 11.361

 

 

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